|
Sitemap
Mediadaten Hilfe Impressum Kontakt Zeit-Verlag |
MEDIA |
| ZEIT.DE | KULTURKALENDER | DIENSTE | ||||
|
|
I N T E R N E T
Sieben Mal Peer-to-Peer:
Peer-to-Peer ist mehr als Napster, älter als Napster und hat mehr Zukunft als Napster Von Götz Hamann Wohin die Entwicklung geht, untersuchen zurzeit Henrik Hörning und Andreas Becker, zwei Unternehmensberater von Diebold in München. Die beiden schreiben an einer Studie über das Thema und haben sieben Geschäftsmodelle ausgemacht. Von den Chancen der Start-ups sind inzwischen auch die Wagniskapitalgesellschaften überzeugt. Nur zwei Beispiele: www.groovenet.com sitzt auf einem Berg von 60 Millionen Dollar und www.opencola.com hat immerhin 16 Millionen Dollar bekommen. Die Peer-to-Peer-Technik macht es möglich, auf einfache Weise Informationen und Rechnerleistung miteinander zu teilen oder anderen in einem Netzwerk zu überlassen. File-Sharing erlaubt allen Nutzern der Software, auf die Festplatten der anderen im Netzwerk zuzugreifen (www.imesh.com). Dieses Modell könnte ein Unternehmen - zum Knowlegde Management verfeinert - einsetzen, um eine dezentrale Datenbank für das kollektive Wissen ihrer Mitarbeiter aufzubauen (www.aimster.com). Von da ist es nur ein Schritt zur Collaboration: Wer eine Frage hat, stellt sie in das System und wartet, bis ein anderer sie beantwortet oder diskutiert sie in Echtzeit in einer Gruppe (www.quiq.com). Dateien in Netzwerken zu finden, gehört zur Kategorie Distributed Search. Entweder schickt ein Nutzer eine Suchanfrage an andere Teilnehmer im Netzwerk, die ihrerseits die Anfrage weitergeben, bis die gesuchte Datei gefunden ist (http://gnutella.wego.com). Oder man nutzt das Peer-to-Peer-Prinzip zum Aufbau einer Suchmaschine. Der Urherber von Gnutella, Gene Kan, behauptet, mit seiner neuen Software bessere Ergebnisse zu erzielen als die bekannten Suchmaschinen (www.infrasearch.com) im Internet. Auf dem gleichen Weg, auf dem die einen Inhalte suchen, verteilen andere die ihren. Texte, Bilder oder andere Daten in einem Netzwerk möglichst schnell zu verteilen, darauf konzentrieren sich die Anbieter von Content Distribution (www.carracho.com). Nicht immer geht es darum, Informationen zu teilen, zu verteilen oder aufzuspüren. Das gleiche Prinzip verwenden Start-ups wie United Devices, um Computer zusammenzuschalten und zu einem dezentralen Superrechner zu verbinden (www.ud.com). Die Anbieter von Distributed Computing wollen die Rechnerleistung an Dritte verkaufen, zum Beispiel an Unternehmen oder Forschungseinrichtungen, die große Datenmengen verarbeiten. Am Ende brauchen alle Entwickler von Peer-to-Peer-Software eine Art Baukasten, aus dem sie ihre Modelle zusammensetzen können, hoffen die Anbieter von Programmierplattformen
7. März 2001 (c) ZEIT.DE
|
2.Button anklicken 3.Erklärung erscheint! |
||||
|
| ZEIT.DE | HOCHSCHULE | KULTURKALENDER | DIENSTE | HILFE | | POLITIK | WIRTSCHAFT | KULTUR | WISSEN | MEDIA | REISEN | LEBEN | | E-VOTE | STELLENMARKT | ZEIT-ABO-SHOP | ZEIT-VERLAG | | IMPRESSUM | MEDIADATEN | KONTAKT | |