heise online
Das iXpressed 2000-Jahresarchiv! Jetzt bestellen!
 

heise online

   

  Meldung vom 12.06.2000 11:08

   

c't     iX     Telepolis

 

7-Tage-News
News-Archiv
News für PDA/WAP

JOBBÖRSE

Telefontarife
Internettarife
Provider (Firmen)
Free- & Shareware
WAP-Forum
Windows-2000-Forum Veranstaltungen
Chat

Dreamweaver - Die Einfuehrung! Hier bestellen!

Aktionen
 Krypto-Kampagne
 Schulen ans Netz
 Netz gegen Kinderporno

 Abo & Heft
 Kontakt, Impressum
 Mediainfo


ONLINE-MARKT

eMedia GmbH
Fachbücher, Edutainment,
c't- und iX-Archiv-CDs


   
news [<< Vorige]  [Nächste >>]

MP3.com zahlt 40 Mio. Dollar an Musikkonzerne

Im Rechtsstreit mit der Musikindustrie hat MP3.com mit zwei der fünf Kläger eine außergerichtliche Einigung erzielt. Nach Berichten in US-Medien, die sich auf unternehmensnahe Quellen stützen, wird MP3.com an Warner Music und an die Bertelsmann-Tochter BMG jeweils rund 20 Millionen US-Dollar für begangene Copyright-Verletzungen bezahlen. Ein Gericht hatte das Unternehmen Ende April für schuldig befunden, mit seinem Dienst My.MP3.com die Rechte der Musikkonzerne verletzt zu haben.

Teil der Einigung ist außerdem ein Lizenzvertrag, wonach die Firma für jeden Upload eines Songs auf My.MP3.com einen Betrag von 1,5 Cent und für jeden einzelnen Download einen Betrag von 0,33 Cent an die Copyright-Inhaber zahlt. Die Lizenzierung hat Beobachter des Verfahrens überrascht, denn sie macht Warner Music und BMG zu Partnern des Dienstes, dessen Existenz die Musikkonzerne ursprünglich beenden wollten. "Das sind richtungsweisende Deals", frohlockte denn auch MP3.com-CEO Michael Robertson: "Wir bauen ein völlig neues Modell, um Musik zu Geld zu machen, und davon werden die Aktionäre der Musik-Labels ebenso profitieren wie die Aktionäre von MP3.com."

MP3.com ist damit aber noch nicht aus der Gefahrenzone, denn eine Einigung mit den drei weiteren Klägern Sony, EMI und Seagram steht noch aus. Kommt eine ähnliche Regelung zustande, so kostet allein die Beilegung der gerichtlich festgestellten Copyright-Verletzungen das Unternehmen insgesamt 75 bis 100 Millionen Dollar. Fraglich sind aber vor allem die Zukunftsaussichten, die My.MP3.com dann noch hätte. Jeder einzelne Musikfan, der den Service häufiger nutzt, dürfte nach Schätzungen jährliche Lizenzkosten in Höhe von wenigstens 20 Dollar verursachen. Ob diese Kosten durch Werbeeinnahmen wieder eingespielt werden können, wie es Robertson versichert, das wird sich erst noch zeigen müssen. (cp/c't)

[Version zum Drucken] [Per E-Mail versenden] [<< Vorige]  [Nächste >>]

Kommentare:
Re: plattenfirmen "verarschen" die künstler (Miao , 13.6.2000 11:04)
Re: Kunst und Knete (Switch , 13.6.2000 10:41)
Re: plattenfirmen "verarschen" die künstler (GuenterMuc , 13.6.2000 08:09)
mehr...

     
Top-Meldungen
Vom Werbe-Banner zum Abmahn-Bumerang
DeCSS: Bush unterstützt Filmindustrie
Reprogrammierung von Körperzellen
Arcor bietet ISDN-Flatrate für 69,90 DM an
 
Aktuelle Meldungen
MP3-Player mit Digitalkamera
Scharfe Angriffe auf Microsoft-Richter
"Social-Engineering"-Attacke auf GMX-Kunden
Internationales Forum für Internetkunst in Dortmund
Metallische Supraleitung bei 39 Kelvin
Teles-Tochter knipst Webhoster speedlink Domains aus
"Ich bin platt", sagte der Reifen zum Handy
Sibelius schafft Standard für Handel mit Online-Noten
Lotus Deutschland wird möglicherweise aufgelöst
Jede dritte Online-Minute in den USA über AOL
Polizeisoftware soll Chinas Internet säubern
Die Luftnummer: Domains mit Umlauten
T-Aktionäre verklagen Ron Sommer
Aus für deutsches WordPerfect Office
Der Erfinder des Bit ist tot
Ferrero geht gegen "xnutella"-Sites vor
Apple erhält Patent auf "Themes"
RegTP verlangt UMTS-Ausbau von allen Anbietern
UMTS-Erlöse zur Anwerbung ausländischer Wissenschaftler
Hannover bekommt zur CeBIT ein Mobilportal
Wirbel um Bertelsmanns File-Sharing-Strategie
Microsoft-Prozess: Das Orakel von Washington
Workstation für 995 Dollar von Sun
Unix-Desktop KDE 2.1 freigegeben
Spielehändler eToys gibt auf
VIA sponsert DDR-SDRAM
Microsoft muss sich wegen irreführender Werbung verantworten
Studie: Gebremstes Wachstum bei Settop-Boxen
IDF: Nvidias GeForce 3 stiehlt Intel die Show
E-Plus-Handys bleiben stundenlang still
Disneys Internet-Sparte entlässt weitere Mitarbeiter
IDF: Die Schleier um Intels Surf-Terminal lüften sich
IDF: Controller für Gigabit Ethernet auf einem Chip
IDF: InfiniBand in den Startlöchern
Dunkle Wolken über Texas Instruments
IDF: Die Kraft des Netzes
Philips will Chipfabrik in Erfurt bauen
Weitere Meldungen...
  Datenschutzhinweis
Copyright © 2001
Verlag Heinz Heise
        Hosted by Plus.line