Erstmals wieder Castor-Transporte genehmigt
Strahlenschutzamt bewilligt acht Überführungen
nach La Hague
|
Die Castor-Transporte sollen bald wieder durch
Deutschland rollen
|
Die Castor-Transporte mit deutschem
Atommüll dürfen erstmals seit Mai 1998 wieder rollen. Das Bundesamt
für Strahlenschutz (BfS) hat die Überführung von acht
Behältern abgebrannter Brennelemente nach La Hague genehmigt.
Die Transporte starten in den Atomkraftwerken Stade, Biblis
und Philippsburg. Die gesetzlich erforderliche Vorsorge gegen
Schäden ist getroffen, teilte der Präsident des Bundesamtes
für Strahlenschutz, Wolfram König, mit.
Künftig sollen
die international festgelegten Grenzwerte für die radioaktive
Verunreinigung auch bei den so genannten Stachelbehältern aus Frankreich
eingehalten werden. König zufolge wird dies durch spezielle Auflagen
sicher gestellt. Wegen radioaktiver Kontaminationen an Transportbehältern
waren im Mai 1998 alle Transporte eingestellt worden.
Die jetzt
erteilten Genehmigungen sind nach Angaben des BfS bis zum 31. Dezember dieses
Jahres befristet. Wann von ihnen Gebrauch gemacht wird, sei Sache der
Kraftwerksbetreiber und des Transporteurs.
Quellen:
sueddeutsche.de/dpa/AP
|
|
[
Back]
[ Top ] [
Home ]
|
|