Bergung der Kursk-Opfer wieder ungewiss
Vertragsabschluss mit Tauchfirma geplatzt
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Die Kursk: Die Ursache für die Havarie
ist nach wie vor ungeklärt
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Wenige Tage nachdem der russische
Präsident Wladimir Putin die Bergung der toten Seeleute des Atom-U-Boots
Kursk angeordnet hat, ist die Aktion jetzt wieder ungewiss. Der
Abschluss eines Vertrags mit dem britisch-norwegischem Bergungsunternehmen ist
geplatzt.
Die für Freitag geplante Unterzeichnung der
Vereinbarung zwischen Russland und der Tauchfirma Stolt Offshore über die
Bergung werde auf unbestimmte Zeit verschoben. Dies erklärte das
Ingenieurbüro Rubin in St. Petersburg ohne Angabe von Gründen. Das
Büro hat die am 12. August mit 118 Mann in der Barentssee gesunkene
Kursk konstruiert und führt die Verhandlungen mit der
Spezialfirma.
Klage über zu hohe finanzielle Forderungen
In den vergangenen Tagen hatte die russische Seite wiederholt
über zu hohe finanzielle Forderungen von Stolt Offshore geklagt. Die
Bergung sollte noch im Oktober erfolgen, bevor die Winterstürme über
der polaren Barentssee die Arbeit unmöglich machen.
Eine komplette
Bergung des 18.000 Tonnen schweren und 155 Meter langen Wracks ist für
nächstes Jahr geplant. Die Gesamtkosten für die Aktion werden auf
über 100 Millionen Mark geschätzt.
Quellen:
sueddeutsche.de/dpa/AP
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