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Menschenrechtler gegen US-Handelsbeschluss zu China

Kommission zur Überwachung der Menschenrechte in China

Menschenrechtsgruppen haben die Entscheidung des US-Senats, den Handel mit China dauerhaft zu normalisieren, scharf kritisiert. Die USA hätten damit ein Druckmittel aus der Hand gegeben. Die chinesische Regierung und amerikanische Unternehmen begrüßten das Votum.

Menschenrechtler beklagten, ohne die jährliche Prüfung der Gewährung der Handelsvorteile werde es für die USA schwer, Druck auf China auszuüben. Die Menschenrechtslage verschlechtere sich. Dies zeige auch das am Mittwoch bekannt gewordene Urteil gegen den regimekritischen Autor Qi Yanchen: Er muss wegen angeblicher Untergrabung der Staatsgewalt vier Jahre ins Gefängnis.

Kommission sei "Tiger ohne Zähne"

Frank Lu vom Informationszentrum für Menschenrechte und Demokratie in Hongkong nannte die neue US-Kommission zur Überwachung der Menschenrechte in China einen „Tiger ohne Zähne“. Das chinesische Handelsministerium hatte die geplante Schaffung jener Kommission scharf kritisiert: Dies „hat mit Handel nichts zu tun und zielt darauf ab, sich in innere Angelegenheiten Chinas einzumischen“, sagte ein Sprecher. Peking habe in Washington bereits gegen die Bildung des Gremiums protestiert, teilte das Außenministerium mit.

Geballte Faust gehört Vergangenheit an

US-Präsident Clinton begrüßte das Abstimmungsergebnis: „Ich glaube, Amerika hat in China mit einer ausgestreckten Hand viel größeren Einfluss als mit geballter Faust“, sagte Clinton.



Quellen: sueddeutsche.de/dpa/AP


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