Mindestens 16 Tote bei Bombenanschlag in Pakistan
Druckwelle beschädigt mehrere Geschäfte und
löst Panik aus
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Die Explosion einer Bombe auf einem Gemüsemarkt
der pakistanischen Hauptstadt Islamabad hat am Dienstag mindestens 16 Menschen
in den Tod gerissen. 66 Marktbesucher und Arbeiter wurden schwer verletzt, wie
die Behörden mitteilten.
Die
meisten Opfer waren afghanische Flüchtlinge aus einer Siedlung, die an den
Obst- und Gemüsemarkt grenzt. Der Sprengsatz war in einer Obstkiste
versteckt und explodierte um 7.40 Uhr Ortszeit beim Abladen eines Lastwagens,
als auf dem Markt Hochbetrieb herrschte. Sanitäter eilten zum Ort des
Terroranschlags, während Polizei und Armee das Gelände
abriegelten.
Die Druckwelle beschädigte mehrere Geschäfte und
löste Panik aus. Sobald die Bombe hochging, rannten alle weg und
suchten Deckung, sagte der Ladenbesitzer Tahir Ayub. Es war das
völlige Chaos.
Der Polizeichef Nasir Khan Durrani sprach von
einem terroristischen Akt gegen unschuldige Menschen. Hinweise auf die
Täter gab es zunächst nicht. Pakistan wird zwar seit Jahren von
politischer Gewalt heimgesucht, doch blieb es in der Hauptstadt bisher
vergleichsweise ruhig.
Bei zahlreichen ähnlichen
Anschlägen beschuldigten die Behörden in der Vergangenheit meist
Extremisten, die angeblich von Indien unterstützt würden. Umgekehrt
macht Indien den pakistanischen Geheimdienst für unaufgeklärte
Anschläge verantwortlich.
Quellen:
sueddeutsche.de/dpa/AP
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